Nachhaltigkeit

Wir folgen keinen Vorgaben.
Wir folgen unserem Anspruch.

Wenn es um ökologisches, ethisches und gesellschaftskonformes Handeln geht, springen wir auf keine Züge auf. Stattdessen haben wir aus unseren hohen Unternehmenswerten eine eigene Vision von Nachhaltigkeit abgeleitet, der wir konsequent folgen. Unsere Anleger, Mieter und Teammitglieder schätzen es, dass wir uns mit diesem Engagement nicht am Mindestmaß orientieren, sondern darüber hinausgehen. 

Effektiv Handeln. Nachhaltig Investieren.

Unser erster Artikel-9-Fonds "Deutsche Investment – Wohnen ESG I"

Mit unserem ersten Artikel-9-Fonds "Deutsche Investment – Wohnen ESG I" setzen wir ein Zeichen im Rahmen nachhaltiger Investmentlösungen. Durchdacht konzipiert, realistisch kalkuliert, langfristig nachhaltig.

Aufbau eines deutschen Wohnimmobilienportfolios mit Fokus auf ökologische und soziale Ziele (u.a. mit alternativen Wohnformen wie, Senior-Living, Mehrgenerationen-Wohnen, Kindertagesstätten und min. 20% gefördertem, preisgedämpften oder sonst bezahlbarem Wohnraum1) in der Klassifizierung eines Art. 9 Fonds (SFDR) mit einer nachhaltigen Investmentquote von min. 50% 

 

1 Bezogen auf die entsprechende Wohnnutzung im gesamten Portfolio des Sondervermögens.

Strategische Ausrichtung auf Bestands- und Neubauliegenschaften sowie Projektentwicklungen in deutschen A-Städten/Metropolregionen (min. 30%) und ausgewählten Wachstumsstädten (max. 70%)

  • Ersteinschätzung und jährlicher Review der ökologischen und sozialen Nachhaltigkeit der Investition
  • Beachtung von ESG-Mindestanforderungen auch für nicht nachhaltige Investitionen und Zugrundelegung einer Bewirtschaftungsstrategie zu deren Entwicklung

Implementierung weiterer ESG Managementsoftware zur Messung, Transparenz und Optimierung der Energieeffizienz sowie der Überwachung der Taxonomiekonformität der Liegenschaften2 und des Gesamtportfolios

 

Sofern es sich um taxonomiekonforme Objekte handelt.

Attraktive Ausschüttungsrendite3 in Höhe von 2,75% bis 3,25% p.a. auf kalkulatorische 10 Jahre mit einer risikodiversifizierten Core/Core Plus-Anlagestrategie und langfristigem Wertsteigerungspotential durch konsequente nachhaltige ökologische und ökonomische Portfolioentwicklung

 

3 Indikative Prognose auf Basis aktueller Annahmen und einer 10-Jahres-Businessplanung; nach allen Kosten und Gebühren auf Fondsebene, vor Steuern auf Fonds- und Anlegerebene. Historische Wertentwicklungen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für aktuelle oder zukünftige Ergebnisse. Deutsche Investment Kapitalverwaltung AG übernimmt keine Gewähr für das Erreichen der Zielperformance. Eine Anlage in das Investmentvermögen ist neben Chancen auch mit Risiken verbunden. Für eine ausführliche Darstellung der Risiken wird auf das Informationsdokument nach § 307 KAGB verwiesen.

Hier finden Sie die Offenlegungsverordnung zum Artikel-9-Fonds "Deutsche Investment – Wohnen ESG I":


Offenlegungsverordnung 

Bitte beachten Sie: Der Zugriff ist passwortgeschützt. Das Kennwort erhalten Sie im Rahmen des Beratungsgesprächs von Ihrem Ansprechpartner. 

Nachhaltiges und verantwortungsvolles Handeln ist für uns ein kontinuierlicher Prozess, den wir engagiert und stetig vorantreiben. Aus voller Überzeugung.

Nanette Hoppe, Direktorin Nachhaltigkeits- und Projektmanagement

Wir wissen um die Nachhaltigkeitsrisiken.
Und haben Strategien entwickelt, damit umzugehen.

Nach Maßgabe von Art. 3 Abs. 1 der Verordnung (EU) 2019/2088 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 27. November 2019 (nachfolgend „Offenlegungs-Verordnung“ genannt) ist die Deutsche Investment in ihrer Eigenschaft als Kapitalverwaltungsgesellschaft verpflichtet, sich bezüglich der Einbeziehung von Nachhaltigkeitsrisiken bei Investitionsentscheidungsprozessen zu äußern.

Bei einem Nachhaltigkeitsrisiko handelt es sich um ein Ereignis oder eine Bedingung im Bereich Umwelt, Soziales oder Unternehmensführung, dessen bzw. deren Eintreten auf Unternehmensebene tatsächlich oder potenziell erhebliche negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie die Reputation des jeweiligen Sondervermögens und auch der KVG und damit auf den Wert der Investition des Anlegers haben könnte.

Im Bereich Umwelt bzw. Klima werden physische und transitorische Risiken unterschieden.

Physische Umweltrisiken können sich sowohl im Hinblick auf einzelne Extremwetterereignisse und deren Folgen (beispielsweise Hitze-/Trockenperioden, Überflutungen oder Stürme) als auch in Bezug auf langfristige Veränderungen klimatischer und ökologischer Bedingungen (beispielsweise Niederschlagshäufigkeit und -menge, Meeresspiegelanstieg oder Anstieg der Durchschnittstemperaturen mit regionalen Extremen) ergeben. In Folge solcher Ereignisse oder Bedingungen können Sachwerte beschädigt, in ihrem Wert gemindert oder schlimmstenfalls vollständig zerstört werden. Physische Risiken können jedoch nicht nur direkt auf Sachwerte einwirken, sondern können auch indirekte Folgen, wie z.B. den Zusammenbruch von Lieferketten, haben.

Unter transitorischen Risiken versteht man Risiken, die im Zusammenhang mit der Umstellung auf eine kohlenstoffarme Wirtschaft stehen. So können etwa politische Maßnahmen zu einer Verteuerung und/oder Verknappung fossiler Energieträger führen oder zu erhöhten Investitionskosten für notwendige Sanierungen führen.

Auch in den Bereichen Soziales und Unternehmensführung können Ereignisse, Entwicklungen oder Verhaltensweisen negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie auf die Reputation haben. Als Beispiele können etwa soziale Unruhen, Änderung von Sozial- oder Arbeitsgesetzen oder Compliance-Risiken angeführt werden.

Das Thema Nachhaltigkeit ist ein zentraler Bestandteil unserer Geschäftsstrategie. Nachhaltigkeitsrisiken werden vollumfänglich auf allen Stufen des Investitions- und Bewirtschaftungsprozesses berücksichtigt. Einen unserer Schwerpunkte legen wir hierbei auf die Einbeziehung von Nachhaltigkeitsrisiken bei Ankaufsprüfungen.

Auf Basis des vorstehenden ganzheitlichen Ansatzes entwickeln wir derzeit eine Strategie, welche den Umgang mit Nachhaltigkeitsrisiken auf Ebene der Kapitalverwaltungsgesellschaft konkretisieren und formalisieren soll. Diese Strategie soll sowohl der umfassenden Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsrisiken während des gesamten Wertschöpfungsprozesses eines Assets sowie der organisatorischen Einbindung (insbesondere in das Risikomanagement) Rechnung tragen und diese weiter ausgestalten.

Nach Art. 4 Abs. 1 der Offenlegungsverordnung ist die Deutsche Investment als Kapitalverwaltungsgesellschaft verpflichtet, sich dazu zu äußern, inwieweit sie im Rahmen ihrer Investitionsentscheidungen auf Unternehmensebene die wichtigsten nachteiligen Auswirkungen von Investitionsentscheidungen auf Nachhaltigkeitsfaktoren berücksichtigt.

Unter den wichtigsten nachteiligen Auswirkungen von Investitionsentscheidungen auf Nachhaltigkeitsfaktoren sind nachteilige Auswirkungen insbesondere auf Umwelt-, Sozial- und Arbeitnehmerbelange, die Achtung der Menschenrechte und die Bekämpfung von Korruption und Bestechung (sog. „Principal Adverse Impacts“) zu verstehen.

Die Deutsche Investment berücksichtigt zum aktuellen Zeitpunkt auf Ebene des Unternehmens noch nicht die wichtigsten nachteiligen Auswirkungen von Investitionsentscheidungen auf Nachhaltigkeitsfaktoren. Zum Zweck der Messung und der Ausweisung solcher nachteiliger Auswirkungen ist es erforderlich, dass entsprechende Prozesse nach Maßgabe der rechtlichen Vorgaben im Unternehmen implementiert werden. Das Rechtssetzungsverfahren ist zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht abgeschlossen und Detailfragen noch ungeklärt. Auf Grund der insofern zum aktuellen Zeitpunkt bestehenden erheblichen rechtlichen Unsicherheiten im Hinblick auf die konkreten Anforderungen an die Messung und Ausweisung dieser nachteiligen Auswirkungen hat sich die Deutsche Investment dafür entschieden, die weiteren rechtlichen Entwicklungen abzuwarten und entsprechende Prozesse zu einem späteren Zeitpunkt zu implementieren.

Die Deutsche Investment plant insofern perspektivisch im Rahmen ihrer Due-Diligence-Prozesse die wichtigsten nachteiligen Auswirkungen von Anlageentscheidungen auf Nachhaltigkeitsfaktoren zu berücksichtigen.