Nachhaltigkeit aus Überzeugung

Ökologische, soziale und unternehmerische Verantwortung

Die zentralen Unternehmenswerte von Deutsche Investment bilden die Grundlage für ein gesellschaftskonformes, ethisches und effizientes Handeln. Unternehmerische Entscheidungen treffen wir unter Berücksichtigung ökologischer und sozialer Aspekte sowie im Sinne einer werteorientierten Unternehmensführung. Als Unternehmen sind wir Vertrauenspartner für alle Anspruchsgruppen und bringen die Interessen unserer Anleger, Geschäftspartner und Teammitglieder in Einklang mit unserer gesamtgesellschaftlichen Rolle.

Wir haben unterschiedliche Maßnahmen implementiert, die unser Profil als verantwortungsbewusster und im besten Sinne zeitgemäßer Investmentmanager schärfen: Mit unserer 360° Immobilienkompetenz berücksichtigen wir die ESG-Kriterien (Environment, Social, Governance) auf allen unternehmerischen Ebenen sowie auf jeder einzelnen Wertschöpfungsstufe der Immobilie. Zudem berücksichtigt die Vergütungspolitik von Deutsche Investment die Nachhaltigkeitsfaktoren aus den Bereichen Environment, Social sowie Governance und dient somit der Vermeidung von Nachhaltigkeitsrisiken.

Nachhaltigkeit ist für uns ein fortlaufender Prozess, der mit den hier vorgestellten Punkten nicht abgeschlossen ist. In der Folge werden wir unsere ESG-Strategie, die für unseren gesamten Unternehmensverbund verbindlich ist, kontinuierlich weiterentwickeln.

Wertebasierte Unternehmensführung

Deutsche Investment steht für Fairness, Zuverlässigkeit und Integrität sowie für eine wertebasierte Geschäfts- und Investmentstrategie. Die Interaktion untereinander sowie mit externen Dritten basiert auf einer offenen, positiven Kommunikations- und Fehlerkultur und ist geprägt durch gegenseitiges Vertrauen. Wir fördern das persönliche Verantwortungsgefühl unserer Teammitglieder und stärken das Bewusstsein für Nachhaltigkeitsaspekte über alle Unternehmensebenen.

 

Environment

Sukzessive Umstellung der Fahrzeugflotte auf alternative Antriebssysteme

Dienstreisen innerhalb Deutschlands primär mit der Bahn

Einsparung von Verbrauchsmaterialien

 

Social

Verwendung einer festgeschriebenen Quote des Ertrags für Wohltätigkeitszwecke

Unterstützung von sozialen Projekten und Jugendsportvereinen

Flexible Arbeitszeiten, individuelle Weiterbildung und Gesundheitsförderung für Teammitglieder

 

Governance

Hohe Standards zur Verhinderung von Korruption, Geldwäsche und Bestechung

Aufsichtsrat mit ausgewiesener Expertise im Immobilieninvestment und Regulatorik

Interne Fortbildungsakademie

 

Strategie für den Umgang mit Nachhaltigkeitsrisiken

Nach Maßgabe von Art. 3 Abs. 1 der Verordnung (EU) 2019/2088 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 27. November 2019 (nachfolgend „Offenlegungs-Verordnung“ genannt) ist die Deutsche Investment in ihrer Eigenschaft als Kapitalverwaltungsgesellschaft verpflichtet, sich bezüglich der Einbeziehung von Nachhaltigkeitsrisiken bei Investitionsentscheidungsprozessen zu äußern.

Bei einem Nachhaltigkeitsrisiko handelt es sich um ein Ereignis oder eine Bedingung im Bereich Umwelt, Soziales oder Unternehmensführung, dessen bzw. deren Eintreten auf Unternehmensebene tatsächlich oder potenziell erhebliche negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie die Reputation des jeweiligen Sondervermögens und auch der KVG und damit auf den Wert der Investition des Anlegers haben könnte.

Umwelt

In dem Bereich Umwelt bzw. Klima werden physische und transitorische Risiken unterschieden.

Physische Umweltrisiken können sich sowohl im Hinblick auf einzelne Extremwetterereignisse und deren Folgen (beispielsweise Hitze-/Trockenperioden, Überflutungen oder Stürme) als auch in Bezug auf langfristige Veränderungen klimatischer und ökologischer Bedingungen (beispielsweise Niederschlagshäufigkeit und -menge, Meeresspiegelanstieg oder Anstieg der Durchschnittstemperaturen mit regionalen Extremen) ergeben. In Folge solcher Ereignisse oder Bedingungen können Sachwerte beschädigt, in ihrem Wert gemindert oder schlimmstenfalls vollständig zerstört werden. Physische Risiken können jedoch nicht nur direkt auf Sachwerte einwirken, sondern können auch indirekte Folgen, wie z.B. den Zusammenbruch von Lieferketten, haben.

Unter Transitorischen Risiken versteht man Risiken, die im Zusammenhang mit der Umstellung auf eine kohlenstoffarme Wirtschaft stehen. So können etwa politische Maßnahmen zu einer Verteuerung und/oder Verknappung fossiler Energieträger führen oder zu erhöhten Investitionskosten für notwendige Sanierungen führen.

Soziales und Unternehmensführung

Auch in den Bereichen Soziales und Unternehmensführung können Ereignisse, Entwicklungen oder Verhaltensweisen negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie auf die Reputation haben. Als Beispiele können etwa soziale Unruhen, Änderung von Sozial- oder Arbeitsgesetzen oder Compliance-Risiken angeführt werden.

Nachhaltigkeit als zentraler Bestandteil der Geschäftsstrategie

Für die Deutsche Investment ist das Thema Nachhaltigkeit ein zentraler Bestandteil ihrer Geschäftsstrategie. Nachhaltigkeitsrisiken sollen vollumfänglich auf allen Stufen des Investitions- und Bewirtschaftungsprozesses berücksichtigt werden. Einen Schwerpunkt legt die Deutsche Investment hierbei auf die Einbeziehung von Nachhaltigkeitsrisiken bei Ankaufsprüfungen.

Die Deutsche Investment entwickelt auf Basis des vorstehenden ganzheitlichen Ansatzes derzeit eine Strategie, welche den Umgang mit Nachhaltigkeitsrisiken auf Ebene der Kapitalverwaltungsgesellschaft konkretisieren und formalisieren soll. Diese Strategie soll sowohl der umfassenden Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsrisiken während des gesamten Wertschöpfungsprozesses eines Assets sowie der organisatorischen Einbindung (insbesondere in das Risikomanagement) Rechnung tragen und diese weiter ausgestalten.

Einbeziehung wichtigster nachteiliger Auswirkungen von Investitionsentscheidungen auf Nachhaltigkeitsfaktoren

Nach Art. 4 Abs. 1 der Offenlegungsverordnung ist die Deutsche Investment als Kapitalverwaltungsgesellschaft verpflichtet, sich dazu zu äußern, inwieweit sie im Rahmen ihrer Investitionsentscheidungen auf Unternehmensebene die wichtigsten nachteiligen Auswirkungen von Investitionsentscheidungen auf Nachhaltigkeitsfaktoren berücksichtigt.

Unter den wichtigsten nachteiligen Auswirkungen von Investitionsentscheidungen auf Nachhaltigkeitsfaktoren sind nachteilige Auswirkungen insbesondere auf Umwelt-, Sozial- und Arbeitnehmerbelange, die Achtung der Menschenrechte und die Bekämpfung von Korruption und Bestechung (sog. „Principal Adverse Impacts“) zu verstehen.

Die Deutsche Investment berücksichtigt zum aktuellen Zeitpunkt auf Ebene des Unternehmens noch nicht die wichtigsten nachteiligen Auswirkungen von Investitionsentscheidungen auf Nachhaltigkeitsfaktoren. Zum Zweck der Messung und der Ausweisung solcher nachteiliger Auswirkungen ist es erforderlich, dass entsprechende Prozesse nach Maßgabe der rechtlichen Vorgaben im Unternehmen implementiert werden. Das Rechtssetzungsverfahren ist zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht abgeschlossen und Detailfragen noch ungeklärt. Auf Grund der insofern zum aktuellen Zeitpunkt bestehenden erheblichen rechtlichen Unsicherheiten im Hinblick auf die konkreten Anforderungen an die Messung und Ausweisung dieser nachteiligen Auswirkungen hat sich die Deutsche Investment dafür entschieden, die weiteren rechtlichen Entwicklungen abzuwarten und entsprechende Prozesse zu einem späteren Zeitpunkt zu implementieren.

Die Deutsche Investment plant insofern perspektivisch im Rahmen ihrer Due-Diligence-Prozesse die wichtigsten nachteiligen Auswirkungen von Anlageentscheidungen auf Nachhaltigkeitsfaktoren zu berücksichtigen.

 

IHR ANSPRECHPARTNER

Philipp Westermann
ESG-Manager

Telefon: +49 40 33 460 49 86
E-Mail: philipp.westermann@deutsche-investment.com